„Meine Kunst lasse ich nicht liegen,

ich müßte mir ewige Vorwürfe machen!“

Ein musikalisch-literarischer Abend zum 200. Jubiläumsjahr von Clara Schumann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musik

Kompositionen von Clara Schumann-Wieck und Robert Schumann

Musikauswahl + am Flügel Boris Schönleber

Konzept + Lesung Christine Marx

Dauer 90 Minuten mit Pause

Theater sinn&ton

Während Clara Schumann zu Lebzeiten als Pianistin europaweit gefeiert wurde, lebte sie ihr Leben als Komponistin im Hintergrund: Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Frauen ein schöpferisch-kompositorisches Talent komplett abgesprochen. Dieses allgemeine Urteil saß so tief, dass sogar Clara selbst der Meinung war, sie könne als Frau niemals eine „echte“ Komponistin sein. Umso erstaunlicher ist es, dass Robert Schumann sie ermunterte, ihr Talent als Komponistin auszubilden. Viele ihrer Werke fanden höchste Anerkennung vor seinem strengen Urteil.

Clara und Robert hatten über Jahre hinweg einen wundervollen Briefwechsel, der uns Einblick in das faszinierende Leben, Lieben und Schaffen dieses Künstlerpaares gibt. Die Schauspielerin Christine Marx wird Briefe beider Künstler lesen und die bewegte Geschichte Clara Schumanns und ihrer Beziehung zu Robert lebendig werden lassen. Und Boris Schönleber wird Musik beider Komponisten spielen: Wer die selten gespielten Werke Claras hört, der versteht, warum Robert seine Clara für eine „echte“ Komponistin hielt.